Da alle unsere Behandlerinnen, Helferinnen und Päpplerinnen die Igelversorgung in ihrer Freizeit übernehmen, können wir euch hier immer nur einen Auszug aus unserer Arbeit mit den Igeln vorstellen.

Bitte seht es uns nach, wenn nicht immer alle Igel auch sofort auf der Homepage erscheinen.

Vielen lieben Dank für euer Verständnis. 

🙏🏻

Charly kam mit einer sehr starken Gesichtsschwellung am 27.06. zu uns auf die Station. 

Er hat vermutlich große Probleme mit den Zähnen, da sein Oberkiefer rechts so stark angeschwollen ist, dass man ihm kaum ins Mäulchen schauen kann, ohne dass es gleich anfängt zu bluten. Zudem ist fraglich, ob unter der Schwellung noch ein Auge vorhanden ist. Derzeit wird er auf der Station die Entzündung bekämpft und er bekommt eine Wurmkur, da seine Kotprobe Darmsaugwürmer und Lungenwürmer enthalten hat. Zudem hat er aktuell noch viele Zecken und Milben.

Am 02.07. hat er einen Termin zur OP, dann wissen wir mehr. 

Update:

Leider musste Charly euthanasiert werden, weil sein Augenring gebrochen war und so etwas nicht operabel ist. 😢

Komm gut im ewigen Igelnest an. Dort erwarten dich ein nie leer gehender Futter- und Wassernapf und du wirst keine Schmerzen mehr haben. 🌈❤️

Die liebe Gisela kam aus Donaueschingen zu uns. Da sie sehr dick ist, wissen wir nicht, ob sie nicht vielleicht trächtig ist.

Die Finder wurden angehalten nach einem Nest Ausschau zu halten, damit, sollte sie schon Junge haben, diese nicht verhungern.

Leider will sie derzeit nicht fressen und nimmt auch keine Drohnenbrutmilch.

Noch dazu ist vermutlich ein Bein gebrochen. Sollte sie trächtig sein, kann kein Röntgenbild gemacht werden.

Beim Ultraschall hat sie sich leider zusammen gekugelt, so dass eine Schwangerschaft nicht eindeutig festgestellt werden konnte.

Jetzt können wir nur hoffen, dass sich schnell heraus stellt, was der Süßen fehlt.

Update:

Giselas Schicksal geht selbst den Hartgesottensten unter die Haut.

Die letzten Tage haben ergeben, dass sie nicht nur schwanger war, sondern auch noch eine eitrige Gebärmutterentzündung hatte.

Am 02.07. hatte sie eine Fehlgeburt und am 03.07. wurden dann vom Tierarzt noch weitere Föten per Ausschabung rausgeholt. 

Die Kleinen sind bereits im Mutterleib verstorben, was den übelriechenden Ausfluss erklärt.

Noch dazu hat das größte Baby den Geburtskanal versperrt, weshalb die Babys, nach ihrem Versterben, nicht selbstständig raus kamen. Vermutlich wurde die Geburt durch einen Unfall zu früh ausgelöst. 

Ein Bruch konnte beim Tierarzt nicht festgestellt werden, weshalb sie auf der Station jetzt noch gegen die anhaltende Lähmung der Hinterbeine behandelt wird.

Jetzt heißt es Daumen drücken, damit unsere Gisela die Tortour gut übersteht. ❤️

Update:(04.09.) Gisela durfte Anfang August auf eine unserer Päppelstellen ins Außengehege ziehen, wo sie auch sehr gut zu nahm. Doch einige Tage später flüchtete Gisela leider von dort aus ihrem Gehege und nun können wir nur hoffen, dass sie die richtige Entscheidung für sich getroffen hat und trotz einem lahmen Beinchen gut draußen klar kommt. 🙏🏻

Ludwig kam am 27.06. mit einer großen Kopfwunde zu uns. 

Er hat sein rechtes Ohr verloren und die Wunde muss täglich gespült werden, damit sich darin kein Eiter mehr bildet, denn seit gestern, 28.06. kam beim spülen kein Eiter mehr raus.

Auch hier bitte alle Daumen drücken. ❤️

Update:

Ludwigs Ohrwunde ist jetzt schön sauber und bereit zu verheilen.

Das Schlimmste scheint er überstanden zu haben. 👌

Update: Ludwig durfte am 07.07. wieder nach Hause in seinen heimischen Garten. 🙌

Das kleine Wölfchen kam vollkommen unterernährt zu uns. Ein Kindergarten hat ihn gefunden und ihn liebenswerterweise zu uns auf die Station gebracht. Hier heißt es ganz besonders Daumen drücken, denn er ist stark verwurmt und ziemlich schwach.

Update: Wölfchen hat alles gut überstanden und wieder soweit Kraft getankt, dass er in KW 28 wieder zurück in die Freiheit darf. 

Horus hatte vermutlich einen Autounfall, denn er kam mit Lähmungen zu uns auf die Station.

Beim Röntgen konnten aber keine Brüche festgestellt werden.

Seit dem 28.06. scheint er sich allmählich zu erholen, aber die Daumen müssen weiter gedrückt bleiben. 

Update: Horus macht sehr große Fortschritte!

Am 05.07. hat er wieder selbstständig die ersten Schritte getan. 

Wir freuen uns alle riesig mit dir, kleiner Schatz, 

Update:(04.09.) Bei Horus hat sich seit dem letzten Update sehr viel getan und er ist auf einem sehr guten Weg. 🥳

Anfang August hatte sich bei Horus auf dem Kopf noch ein Abszess gebildet. Nachdem dieser geöffnet wurde, die Wunde gespült und das eitrige Sekret, das bereits aus den Stachelkanälen kam, abgesaugt wurde, wurde er mit Schmerzmittel und Antibiotika behandelt. Bereits eine Woche später wurde der Abszess nochmal gespült und er bekam weiter Antibiotika. 

Am 18.08. war es dann endlich soweit. Wir bekamen die Nachricht, dass Horus alles gut überstanden hat und am 20.08. wieder zurück in die Freiheit durfte. Ein großartiger Erfolg des gesamten Teams. 🥳👍

Kailo hat Darmhaarwurmeier und Kokzidien.
Er wurde von ein paar Kindern tagsüber, humpelnd auf dem Lidl Parkplatz in Bad Dürrheim gefunden. 🙏🏻
Auch wenn unsere Karin kein humpeln feststellen konnte, so konnte es trotzdem eine kurzfristige Lähmung oder Verstauchung gewesen sein. Letztendlich war es sein Glück, dass er den Weg in die Station gefunden hat, denn auffällig sind die geröteten Augen mit der angeschwollenen Nickhaut.
Es bleibt also Spannend.
Bitte alle Daumen drücken. 🍀
Und ein großes Lob an die Kinder, die nicht weg gesehen haben, sondern Hilfe geholt haben. 🙏🏻👍🏻❤️


Larry wurde in Schonach gefunden.

Er hat zum Glück nur Darmhaarwurmeier, wogegen er jetzt eine Wurmkur bekommt.

Leider ist er bei seiner Wurmkur bisher nicht sehr kooperativ. 😉

Nach seiner Genesung darf er wieder zurück in die Wildnis. 🥰

Update:

Larry durfte zusammen mit Lou am 01.07. zurück in die Freiheit, wo sie einen schönen Platz haben und dauerhaft gefüttert werden. ❤️

Lou kam, so wie Larry, aus Schonach zu uns auf die Station. Auch sie hat Darmhaarwurmeier und noch zusätzlich Milben im Anfangsstadium. Am 23.06. hatte sie ihr erstes Bad. 🥰

Sobald sie wieder ganz fit ist, darf auch sie wieder zurück in die Freiheit.

Klara kam am 18.06. mit gerade einmal 727 g zu uns. Viel zu wenig für ein so ein älteres Igelmädchen, welches man bei ihr auch an dem typischen Hungerknick sieht. Sie hat bereits ein Auge verloren, das eitert. Dazu kommt noch gelbes Sekret aus der Nase, viele Zecken und Flöhe. Die Kotuntersuchung ergab, dass sie noch Darmhaarwurmeier und Lungenwürmer hat.

Wir wünschen dir eine gute Genesung, süße Klara. ❤️

Update: Klara hat kein Auge verloren. 

Da das Lid verletzt ist, und geschwollen war, war der Augapfel nach hinten gerutscht.

Am 30.06. durfte Klara uns wieder verlassen. Sie ist vollständig genesen. 🥰

Borstel...hat sein Zuhause im Garten in Trossingen.

Die Finder waren sehr aufmerksam und deshalb fiel ihnen auch direkt auf, dass er seit ein paar Tagen hustet.
Er kam zur Überwachung in unsere Station, jedoch ergaben die Kotproben erstmal außer Pflanzenfasern, keinen wegweisenden Befund.

Nun, zur Überraschung, wurden jedoch Kokzidien entdeckt.
Mal schauen was er uns noch zeigen wird...

Borstel gut, dass du bei uns bist, danke den aufmerksamen Findern!

Hier sieht man den Kokzidienbefall im Kot unter dem Mikroskop.


Update:

Borstel durfte, nach gut überstandener Behandlung, wieder zurück in seinen Garten. 

Toni kam mit einem angeschwollenen Bauch zu uns. Der drückte wiederum auf die Lunge.

Dazu kam noch, dass gelber Schleim aus der Nase floss. Er war ein Igelmännchen von ca. 4 Jahren.

Leider hat Toni in der Nacht sein Köfferchen gepackt und ist über die Regenbogenbrücke gegangen. 😢

Unsere Behandlerin Karin hatte ihm, so gut wie sie konnte, wenigstens die Schmerzen nehmen können.

Komm gut auf die andere Seite, lieber Toni. 🌈

Aras kam am 16.06.25 auf unsere Station und unten lest ihr seine bisherige Behandlung
(Damit ihr mal seht was ein verletzter Igel braucht):


Notfall Aras:
-drei große Wundherde, später noch zwei kleinere Löcher entdeckt. Vermutlich Schnittwunden, nicht tief aber durch die Maden riesige Wunden gefressen die auch teils schon nekrotisch sind.
-Mit Sauger Maden entfernt, alles penibel gereinigt, Stachelkleid war mit altem Blut verklebt.
-Dann alle wunden gesäubert und einzeln nochmal auf Maden abgesucht und gespült.
-Manukalind
-Inffusion mit Schmerzmittel und Antibiotika vorab

Jetzt hoffen das er die Prozedur gut überstanden hat.
Maden die die Größe von einem cm erreicht haben machen entsetzliche Schäden .
Vorhin saß er am Futter. Das macht etwas Hoffnung.

🍀❗🍀


Update:

Leider müssen wir euch mitteilen, dass unser Notfall Aras am 22.06. sein Köfferchen gepackt hat und über die Regenbogenbrücke gegangen ist. 🌈😢
Wir wünschen dir eine gute, letzte Reise, lieber Aras. Komm gut im ewigen Igelnest an. 

Hans wurde am 13.06. im Garten einer unserer Päpplerinnen gefunden.
Ist dann am 14.06. in die Station gekommen, die Wunde wurde gereinigt, Auge ist jedoch zerstört, direkt drunter ein kleiner Cut und gegenüber vorm Ohr ist ein kleines Loch aber harmlos und Reiz frei. Nicht frisch, schätzungsweise ca. eine Woche alt. Der Igelmann ist ca. drei bis fünf Jahre jung. Hat in der Erstversorgung Antibiotika und Schmerzmittel bekommen und die Kotprobe ergab Haarwurmeier. Er bekommt jetzt das ganze, liebevolle Programm. Hat auch bisher alles ganz lieb mitgemacht 💓

Wenn das Auge geheilt oder verschlossen wurde, je nach Rücksprache mit der Tierärztin, und er seine Wurmkur hinter sich hat, darf er auch wieder zurück in den Garten unserer Päpplerin. 🥰

Update: Hans hat die OP am Auge gut überstanden und durfte mittlerweile wieder zurück in seinen Heimatgarten. 🙌

Update:(04.09.) Wenige Tage, nachdem Hans wieder in seinem Heimatgarten war, bekamen wir von der Päppelstelle die Nachricht, dass Hans am Morgen regungslos auf dem Rasen gefunden wurde. 😢

In der Nacht darauf, hat er leider sein Köfferchen gepackt.🌈

Kommt gut über die Regenbogenbrücke, lieber Hans. ❤️

Sie wurde im Garten aufgegriffen. Sie ist sehr schmal und es wurde eine Kotprobe gemacht und die hat den Verdacht bestätigt. Sie hat Darmhaarwurmeier sehr viele und Lungenwurm-Larven. Fleur wird jetzt gut versorgt, damit sie zunehmen kann und wird entwurmt, so dass sie fit ist für die Baby Saison. Ihre Verehrer müssen jetzt halt noch bisschen warten. 😉❤️

Update: Unsere liebe Fleur durfte am 22.06. wieder zurück in ihren heimischen Garten. 🥰

Dank Annette kam Cleo zeitnah aus Zimmern in die Station.

Sie wurde von einem Radfahrer gefunden ohne Möglichkeit für einen Transport. Die Frau musste den Igel bewachen, während er am nächsten Haus klingeln musste. Dort bekam er dann einen Karton. Er hat dann der Frau einfach sein Telefon gegeben und unsere Station hat dann auch nicht mehr lange gefragt. Anweisungen für Unterbringung, Adresse und Igeltaxi kommt. Solange bitte Igel aufbewahren und vor Fliegen schützen, Wasser anbieten. Fertig. Bis morgen hätte sie nicht mehr gelebt. Zustand einfach erbärmlich. Übersät mit Nymphen. Flöhe ohne Ende und die Futterschüssel wollte sie gleich mit fressen. Jetzt hat sie den Fuß drin, dass keiner was wegnimmt solange sie schläft.

Update:  Leider ist Cleo in der Nacht vom 11. auf den 12.06 über die Regenbogenbrücke gegangen. 🌈😢

Bei Giulia steht es noch on den Sternen, ob sie es schafft.

Sie sieht schlecht aus, auch wenn die Kopfwunde nicht das Problem ist.

Es ist eher der Allgemeinzustand, der sehr übel ist.



Beide Igelinnen sind stark mit Innenparasiten belastet. Sie haben Darmhaarwurmeier, die die Igel vom Regenwurm fressen bekommen., Schlimmer sind die Lungenwurm-Larven. Diese werden durchs Schnecken fressen übertragen. Spricht dafür, dass die Igelinnen schon lange nichts mehr zu fressen gefunden haben, und das was sie an der wenigen Nahrung gefunden haben, davon haben sie die Innenparasiten bekommen. Das gibt dann Bauchschmerzen und bei der Menge, die bei den beiden nachgewiesen wurden, eine Darmentzündung.


Giulia macht große Fortschritte!

Mittlerweile wiegt sie über 1.000 g, läuft, faucht (😂) und frisst selbstständig etwas Trockenfutter.

Sie kämpft sich jeden Tag ein Stückchen weiter zurück ins Leben. 

Mia kam stark verwurmt zu uns, ist aber ansonsten ziemlich fit.

Nachdem sie ihre Wurmkur bekommen hat, ist jetzt bereit für die diesjährige Igelsaison.

Liebe Mia, wir wünschen dir viele schöne Babys. 🥰

Der liebe Johnny kam direkt von der Polizei aus Tuttlingen. Er wurde nachts verletzt auf der Straße gefunden.

Am Unterkiefer vorne hatte er einen Trümmerbruch und die Zunge war eingerissen.

Der ganze Kiefer war so zersplittert, dass er nicht mehr reparabel war. 

Wir konnten leider nichts mehr für ihn tun und mussten ihn über die Regenbogenbrücke gehen lassen. 😢

Am 3. Juni haben wir zwei Neuzugänge aus direkt aus Durchhausen bekommen. 

Beim ersten war ein halbes Ohr abgerissen, hatte eine ca. 1 cm große Wunde, war vollkommen abgemagert mit gerade einmal 560 g, kalt und voller Fliegeneier.

Leider hatte sie da schon ihr Köfferchen gepackt und ist eine Stunde nach Auffindens über die Regenbogenbrücke gegangen. 😢 

Der zweite Igel, eine ältere Igeldame namens Elsa, war ein in einer Werkstatt gefangen.

Mit 980 g ist sie zwar sehr schlank, aber hat gute Chancen.

Derzeit wird sie in unserer Station aufgepäppelt und sie ist auf einem guten Weg.